Arzneimittel
Einige Teile von Medikamenten, z.Bsp. Kapselhüllen und Dragees können aus
Gelatine bestehen. Manche Arzneimittel werden jedoch aus Tierorganen gewonnen (Insulin aus
Rinde, Frischzellen aus Schafphöten). Die Gefahr ist umstritten. |
Brühwürfel
Brühwürfel und Fleischextrakte enthalten ebenfalls eine Reihe von
Rinderprodukten. In Deutschland werden sie seit 1996 nur noch aus BSE-freien Beständen
aus Argentinien hergestellt. |
Fisch
Zuchtfische, vor allem Lachs aus Norwegen und Forellen, dürfen auch weiterhin mit
Fischmehl gefüttert werden. Trotzdem besteht nach dem derzeitigen Wissensstand keine
Gefahr bezüglich einer Ansteckung mit BSE. |
| Geflügel Auch Geflügel wurde bis zum 2. Dez. 2000 legal mit Tiermehl
gefüttert. Nach dem derzeitigen Wissensstand besteht dennoch keinerlei Gefahr bezüglich
einer Infektion mit BSE. Man sollte sich aber, soweit es möglich ist, darüber
informieren, ob sich in bestimmten Geflügelprodukten möglicherweise, wenn auch nur in
geringen Mengen, Rinderprodukte befinden. |
Gelatine,
Gelee
von Roland Heynkes, 15. Oktober 1996:Gelatine ist ein außerordentlich vielseitig verwendbarer Rohstoff, der
zur Verbesserung der Eigenschaften unzähliger Lebensmittel und Arzneien verwendet wird.
Sie dient als zusätzliche Eiweißquelle, Trägermaterial, Stabilisator, Bindemittel,
Aufschlagmittel und Emulgator, zur Kochsalzreduktion und Geschmacksverstärkung, zur
Klärung von Getränken und als kollagenes Eiweiß im diätetischen Bereich. Man findet
sie in Gelee, Sülze, Aspik und Götterspeise, in Speiseeis,...
Quelle: http://www.heynkes.de/gelatine.htm |
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| Hundefutter Grundsätzlich wird zwischen Nassfutter (Chappi,
Whiskas usw.) und Trockenfutter (Flocken und Biskuits) unterschieden. Organe, die
infektiös sein können, dürfen in der Schweiz seit 1990 nicht als Nahrungsmittel für
den Menschen in den Verkehr gebracht werden. In der Schweiz dürfen sie nach Behandlung
mit 134°C / 20 Min. als Tierfutter verwendet werden. Den grössten Anteil beim Nassfutter
machen Innereien wie Kutteln und Lunge aus, diese Organe enthalten keine Infektiosität.
Rohmaterial für ...
Quelle: http://www.ac-soft.com/bse.htm
Stellungnahme Dipl-Biol. Roland Heynkes dazu:
(...)Es ist inzwischen durchaus umstritten, ob
wirklich die an Rinder verfuetterten Schafskadaver die BSE-Seuche ausgeloest haben. Der
bekannte Prof. Charles Weissmann meint, aufgrund zufaelliger Mutationen an BSE erkrankte
und ebenfalls zu Tierfutter verarbeitete Rinder koennten die Seuche eher verursacht haben.
Problematisch ist auch nicht nur Tiermehl, sondern besonders das viel weniger gut
sterilisierte Fleischknochenmehl und das in Milchaustauschern verwendete Tierfett...
Quelle: http://www.ac-soft.com/bse.htm |
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| Impfstoffe Einige Impfstoffe, wie z.B. die gegen Kinderlähmung
oder Röteln, werden auf Zellkulturen gezüchtet, deren Nährflüssigkeit Kälberserum
enthält. Seit einigen Jahren werden jedoch nach Herstellerangaben nur noch Kälberseren
von Tieren aus BSE-freien Ländern verwendet. Da die Bezeichnung "BSE-freie
Länder" jedoch nicht unumstritten ist, beseht ein gewisses Restrisko. Insgsamt kann
aber davon ausgegangen werden, daß der Vorteil einer Impfung ein Erkrankungsrisiko an
nvCJK bei weitem überwiegt. |
| Käse Alle bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Milch
und Milchprodukte, wie Käse und Joghurt die ohne ohne Gelatine hergestellt sind,
als sicher anzusehen sind. Angesichts der Tatsache, daß reine Molkereiprodukte fast nicht
mehr verkauft werden (nur noch Zubereitungen/Aufbereitungen...) und diese dann zum großen
Teil Zusatzstoffe enthalten, sollte die Zutatenliste genau studiert werden. |
| Katzenfutter Grundsätzlich wird zwischen Nassfutter (Chappi,
Whiskas usw.) und Trockenfutter (Flocken und Biskuits) unterschieden. Organe, die
infektiös sein können, dürfen in der Schweiz seit 1990 nicht als Nahrungsmittel für
den Menschen in den Verkehr gebracht werden. In der Schweiz dürfen sie nach Behandlung
mit 134°C / 20 Min. als Tierfutter verwendet werden. Den grössten Anteil beim Nassfutter
machen Innereien wie Kutteln und Lunge aus, diese Organe enthalten keine Infektiosität.
Rohmaterial für ...
Quelle: http://www.ac-soft.com/bse.htm
Stellungnahme Dipl-Biol. Roland Heynkes dazu:
(...)Es ist inzwischen durchaus umstritten, ob
wirklich die an Rinder verfuetterten Schafskadaver die BSE-Seuche ausgeloest haben. Der
bekannte Prof. Charles Weissmann meint, aufgrund zufaelliger Mutationen an BSE erkrankte
und ebenfalls zu Tierfutter verarbeitete Rinder koennten die Seuche eher verursacht haben.
Problematisch ist auch nicht nur Tiermehl, sondern besonders das viel weniger gut
sterilisierte Fleischknochenmehl und das in Milchaustauschern verwendete Tierfett...
Quelle: http://www.ac-soft.com/bse.htm |
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| Kosmetik Einige Kosmetika, vor allem Antifaltencremes und
Lippenstifte, können Rinderbestandteile enthalten. Eine Übertragung durch die Haut gilt
allerdings als extrem unwahrscheinlich. |
| Milch und
Molkereiprodukte Alle
bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Milch und Milchprodukte, wie Käse und
Joghurt die ohne ohne Gelatine hergestellt sind, als sicher anzusehen sind.
Angesichts der Tatsache, daß reine Molkereiprodukte fast nicht mehr verkauft werden (nur
noch Zubereitungen/Aufbereitungen...) und diese dann zum großen Teil Zusatzstoffe
enthalten, sollte die Zutatenliste genau studiert werden. |
| Lammfleisch Wegen des Vorkommens der Prionenerkrankung namens
Scrapie bei Schafen wird teilweise vor dem Verzehr von Fleisch, das von Lämmern oder
Schafen stammt, gewarnt. Das Robert-Koch-Institut in Berlin hält die Gefahr sogar für so
groß, dass auch bei Schafen ein dem Rindertest vergleichbarer Test für notwendig
erachtet wird. Anderseits ist bisher kein einziger Fall von menschlichen Erkrakungen durch
Scrapie-kranke Schafe erfolgt. Dies kann sich aber durch die Tatsache, daß auch Schafe
bis Ende 2000 mit Tiermehr gefüttert werden durften, ändern.
Am ehesten ist Lammfleisch aus überwachten
naturnah wirtschaftenden Beständen zu verzehren. Am Besten aus ökologisch geführten
Schäfereien. |
Rindfleisch
Höchst Problematisch! Generell sind in Innereien, Hirn- und Nervengewebe
wegen erhöhter Infektionsgefahr zu meiden. Muskelfleisch wird als nahezu Prionenfrei
angepriesen.Am ehesten ist
Rindfleisch aus überwachten naturnah wirtschaftenden Beständen zu verzehren. Am Besten
aus ökologisch geführten Bauernhöfen.
Wichtig: z.B. vorgefertigte Buletten, also
Hackklöße, Corned Beef oder auch Leberkäse und einfache Wurst aus Rinderprodukten
werden teilweise aus Seperatorenfleisch hergestellt und ist höchst bedenklich! |
| Schaffleisch Wegen des Vorkommens der Prionenerkrankung namens
Scrapie bei Schafen wird teilweise vor dem Verzehr von Fleisch, das von Lämmern oder
Schafen stammt, gewarnt. Das Robert-Koch-Institut in Berlin hält die Gefahr sogar für so
groß, dass auch bei Schafen ein dem Rindertest vergleichbarer Test für notwendig
erachtet wird. Anderseits ist bisher kein einziger Fall von menschlichen Erkrakungen durch
Scrapie-kranke Schafe erfolgt. Dies kann sich aber durch die Tatsache, daß auch Schafe
bis Ende 2000 mit Tiermehr gefüttert werden durften, ändern.
Am ehesten ist Schaffleisch aus überwachten
naturnah wirtschaftenden Beständen zu verzehren. Am Besten aus ökologisch geführten
Schäfereien. |
| Schweinefleisch Obwohl Schweine bisher Ende 2000 auch teilweise mit
Tiermehl gefüttert wurden, besteht nach derzeitigem Wissensstand keinerlei Gefahr
bezüglich einer Ansteckung mit BSE. Trotzdem ist auch Schweinefleisch nicht vollkommen
unumstritten.
Am ehesten ist Schweinefleisch aus
überwachten naturnah wirtschaftenden Beständen zu empfehlen. Am Besten aus ökologisch
geführten Bauernhöfen. |
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| Wurst
mit Hirn In
über 100 deutschen Wurstsorten dürfen Hirn und andere innere Organe von Rind und Schwein
verarbeitet werden, die nach Ansicht von Wissenschaftlern den Erreger des Rinderwahnsinns BSE [Prionen] übertragen
können. Mehr als die Hälfte des Rind- und Schweinefleisches in der Bundesrepublik kommt
in die Wurst. Viele der beliebten Wurstspezialitäten dürfen Hirn und andere Innereien
enthalten. Der Stern listet die Wurstsorten auf, in denen Innereien verarbeitet
werden dürfen. ...
Quelle: http://userpage.fu-berlin.de/~dittbern/BSE/Facts1.html#Wurst |
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